JU verurteilt russische Aggression

Mit großer Anspannung beobachteten wir in den letzten Tagen und Wochen den militärischen
Aufmarsch Russlands entlang der ukrainischen Grenze. Wir waren bis zuletzt voller Hoffnung,
dass sich eine friedliche Lösung finden lässt. Mit der gestrigen Anerkennung der
Separatistengebiete und der Ankündigung des Truppeneinmarsches in diese, hat Wladimir
Putin den Weg der Eskalation unmissverständlich gewählt.

Wir verurteilen dieses völkerrechtswidrige Vorgehen scharf und stehen solidarisch an der Seite
der Ukraine, die als souveräner Staat integraler Bestandteil Europas ist. Das Vorgehen
Wladimir Putins stellt die Sicherheit der ukrainischen Bevölkerung und die Sicherheit Europas
infrage. Wir fordern Russland auf, die Integrität der europäischen Grenzen zu achten und an
den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Frieden ist und bleibt das wertvollste Gut. Als junge Generation, die den Kalten Krieg nicht
selbst erlebt hat, ist es auch unsere Verantwortung, den Frieden in Europa zu bewahren und
Krieg zu verhindern. Dieser Konflikt, unter dem die Zivilbevölkerung schon jahrelang leidet,
darf nicht weiter eskalieren, sondern muss beendet werden.

Daher rufen wir all unsere Verbände vor Ort dazu auf, die Bedeutung des Friedens und unserer
Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung auf die Straßen und Marktplätze des Landes zu
tragen und mit der Breite dieses Bündnisses dafür mit Aktionen vor Ort zu werben.

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